Sprachzentrum Universität Koblenz
Hier geht es um mehr oder weniger autonomes Lernangebot, wobei sich die Studierende aussuchen können, ob sie eine Fremdsprache nur anhand audio-visuellen Materialien lernen wollen oder auch eine Unterstützung von einem Tutor bekommen. D.h.laut der Definitionen von Schmenk und Schmelter, dass es in dem ersten Fall, in dem die Lerner ihren ganzen Prozess des Fremdsprachenlernens selber bestimmen,um ein selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen geht.In dem zweiten Fall handelt es sich eher um eine Lernautonomie, die ihnen durch die zur Verfügung stehende Materialien und Terminen angeboten wird.
Huber Verlag
Auf dieser Seite des Huber Verlags wurde allgemein das Thema E-learning diskutiert. Inwieweit ist das Elearning autonom und was sind die Vorteile dieser Autonomie? Elearning heißt selbstgesteuert, aber nicht immer selbstorganisiert. So ist es beispielsweise bei einer modularisierten Lernplattform oder einer vorgegebenen Lernumgebung eher nicht die Rede von einem selbstorganisierten Lernen.
Der Digita
Die Digita-Seite versucht die Lernautonomie mit der Interaktivität, bzw. dem entsprechenden Feedback zu verbinden. Der Grad der Lernsteuerung und der Interaktionsform wird hier durch Ja/Nein-Fragen ausführlich umgefasst, die als Kriterien für eine digitalen Lernumgebung nützen könnten.
Lernautonomie in Korea
Der Artikel zeigt, was für eine große Rolle die Motivation, das Interesse und die Geduld bei der Lernautonomie spielen. Aufgrund eigener Erfahrung möchte die Autorin mitteilen, dass "von entscheidender Bedeutung ist außerdem das Schaffen einer nicht nur angstfreien, sondern positiven, möglichst humorvollen Lernatmosphäre mit authentischen Kommunikationssituationen". Dieser Behauptung nach fände man das selbstgestuert Lernen sinnvoller als der selbstorganisierte Lernprozess. Es ist schließlich die Aufgabe der Lehrer didaktischen Szenarien zu entwickeln und die Lerner zu motivieren.
Donnerstag, 24. Januar 2008
Freitag, 18. Januar 2008
Sonntag, 6. Januar 2008
Kooperatives Lernen_Aufgabe 3
Wieviel an Strukturierung der Lernumgebung und an Steuerung von Lernprozessen ist nötig, um kooperative Prozesse in netzgestützten Szenarien in die Wege zu leiten und zu gestalten? Wie lässt sich reflektiertes Erfahrungslernen in solchen Szenarien anleiten, ohne den Lernenden die Möglichkeit selbstgesteuerten Lernens und Handelns zu nehmen?
Versuchen Sie, diese verschiedenen Szenarien kooperativen Lernens auf einem Kontinuum von offen bzw. wenig gesteuert bis stark gesteuert im Hinblick auf die Gestaltung der Lernumgebung (Gestaltung der Aufgaben, Betreuung durch die Lehrenden etc.) darzustellen. Begründen Sie bitte kurz Ihre Darstellung und stellen Sie Ihren Text online in Ihr ePortfolio.
1. E-Mail-Projekte (im Englischunterricht): Da die Themen innerhalb der Projekt angegeben und der Zeitrahmen festgestellt ist, handelt es sich hier um eine ziemlich von der Lernumgebung und den Lehrenden gesteuerte Lernsituation. Die Texte werden per Email an die Partnerschule geschickt und dieses schließt nicht nur eine selbständige Arbeit der einzelnen Schüler, sondern auch starke Steuerung von dem Lehrer mit ein.
2. Blogs: Arbeit mit Lernplattform und Blogs, Fotos-Webseiten, Vokabel, Grammatik oder Syntax via Internet lernen.
Hier bekommt man bestimmte Aufgaben, die bis zum nächsten Treffen zu erledigen sind, die Zusammenarbeit der Lerner ist durchaus wichtig und deshalb erfordert eine durch die Lernumgebung stark gesteuerte Szenario. Meiner Meinung nach ist es ein Beispiel für eine teilweise gesteuerte Lernszenario, weil die Teilnehmer den Blog ziemlich freiwillig anbieten, die sind aber weiterhin an einer gemeinsamen Lernplattform bspw. Moodle gebunden.
3. Wiki-Web: Ein kooperatives Lernen, das eher von den Lernern stark gesteuert und gestaltet wird. Das Wiki-Web, eine Schreibwerkstatt, stellt ähnlich wie das E-Tandem lediglich ein Protal dar, wo die Lerner eigene Einträge erfassen und veröffentlichen können. Außerdem ist bloß eine passive Teilnahme möglich: Geschichte anderer Deutschlernenden zu lesen. Wenn aber doch aktiv an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchte, dann ist man nicht alleine, da kommt es eher auf die Zusammenarbeit und das kooperative Lernen mit den anderen Wiki-Teilnehmern. Die Gestaltung der Aufgaben und die Betreuung durch die Lehrenden kommt hier nicht zum Ausdruck.
4. E-Tandem: In dem ersten Fall handelt es sich um eine vorgegebene Lernumgebung, in der die Steuerung vom Lernprozess sehr offen und eher von den Lernern abhängt. Hier können die Fremdsprachenlernenden mithilfe der Lernplattform ihre Lernpartner selbst aussuchen und dann unabhängig von der Lernumgebung Kontakt mit ihnen aufnehmen und Lerntermine vereinbaren. Die Lerner steuern also die Lernprozesse sehr frei und offen, außer der Partnersuche, die von Lernumgebung abhängig ist.
Versuchen Sie, diese verschiedenen Szenarien kooperativen Lernens auf einem Kontinuum von offen bzw. wenig gesteuert bis stark gesteuert im Hinblick auf die Gestaltung der Lernumgebung (Gestaltung der Aufgaben, Betreuung durch die Lehrenden etc.) darzustellen. Begründen Sie bitte kurz Ihre Darstellung und stellen Sie Ihren Text online in Ihr ePortfolio.
1. E-Mail-Projekte (im Englischunterricht): Da die Themen innerhalb der Projekt angegeben und der Zeitrahmen festgestellt ist, handelt es sich hier um eine ziemlich von der Lernumgebung und den Lehrenden gesteuerte Lernsituation. Die Texte werden per Email an die Partnerschule geschickt und dieses schließt nicht nur eine selbständige Arbeit der einzelnen Schüler, sondern auch starke Steuerung von dem Lehrer mit ein.
2. Blogs: Arbeit mit Lernplattform und Blogs, Fotos-Webseiten, Vokabel, Grammatik oder Syntax via Internet lernen.
Hier bekommt man bestimmte Aufgaben, die bis zum nächsten Treffen zu erledigen sind, die Zusammenarbeit der Lerner ist durchaus wichtig und deshalb erfordert eine durch die Lernumgebung stark gesteuerte Szenario. Meiner Meinung nach ist es ein Beispiel für eine teilweise gesteuerte Lernszenario, weil die Teilnehmer den Blog ziemlich freiwillig anbieten, die sind aber weiterhin an einer gemeinsamen Lernplattform bspw. Moodle gebunden.
3. Wiki-Web: Ein kooperatives Lernen, das eher von den Lernern stark gesteuert und gestaltet wird. Das Wiki-Web, eine Schreibwerkstatt, stellt ähnlich wie das E-Tandem lediglich ein Protal dar, wo die Lerner eigene Einträge erfassen und veröffentlichen können. Außerdem ist bloß eine passive Teilnahme möglich: Geschichte anderer Deutschlernenden zu lesen. Wenn aber doch aktiv an der Schreibwerkstatt teilnehmen möchte, dann ist man nicht alleine, da kommt es eher auf die Zusammenarbeit und das kooperative Lernen mit den anderen Wiki-Teilnehmern. Die Gestaltung der Aufgaben und die Betreuung durch die Lehrenden kommt hier nicht zum Ausdruck.
4. E-Tandem: In dem ersten Fall handelt es sich um eine vorgegebene Lernumgebung, in der die Steuerung vom Lernprozess sehr offen und eher von den Lernern abhängt. Hier können die Fremdsprachenlernenden mithilfe der Lernplattform ihre Lernpartner selbst aussuchen und dann unabhängig von der Lernumgebung Kontakt mit ihnen aufnehmen und Lerntermine vereinbaren. Die Lerner steuern also die Lernprozesse sehr frei und offen, außer der Partnersuche, die von Lernumgebung abhängig ist.
Kooperatives Lernen_Aufgabe 2
Aufgabe 2 :: Kooperatives Lernen und Gruppenarbeit
Es gibt viele unterschiedliche Definitionen zu kooperativem Lernen. Sie ließen sich auf einem Kontinuum von 2 bis n Menschen lernen oder arbeiten zusammen bis hin zu solch komplexen Anforderungen an kooperatives Lernen wie denjenigen von Johnson & Johnson platzieren. Allen Definitionen gemein ist, dass kooperatives Lernen Lernen in Gruppen bedeutet.
Häufig stehen Lerner Gruppenarbeit aufgrund negativer Erfahrungen eher skeptisch gegenüber. Auf den Seiten zu kooperativem Lernen im Projekt „Demokratie lernen und leben“ der Bund-Länder-Komission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) finden Sie eine Tabelle, in der ein eher traditionelles Verständnis von Gruppenarbeit kooperativem Lernen recht plakativ gegenüber gestellt wird. Schauen Sie sich bitte diese Tabelle an. Halten Sie diese Unterscheidung für gerechtfertigt bzw. welche Unterschiede halten Sie für gerechtfertigt, welche nicht? Schreiben Sie Ihre Einschätzung bitte in Ihr ePortfolio.
Die Unterschiede zwischen konventioneller Gruppenarbeit und kooperativem Lernen liegen vor allem, wie ich aus der Tabelle entnehmen konnte, in der Organisation und der Planung des Einsatzes der sozialen Arbeit im Unterricht. Um eine Gruppen¬arbeit gelungen zu sein, müssten die Gruppengröße, die Zielsetzung und die Inhalte der Arbeit genau definiert werden; diese Unterrichtsform soll genauso wie jede andere vorbereitet werden. Der Zeitdruck vonseiten des Lehrers könnte allerdings positiv bewirken, meiner Meinung nach kann man aber trotzdem nicht vorsehen, wie sich die Schüler in der Gruppe verhalten werden und wie ihre Zusammenarbeit abläuft; daher finde ich diese Unterscheidung nicht für entsprechend. Für gerechtfertgt finde ich den Unterschied, dass in dem traditionellen Unterricht bisher die Gruppenarbeit eher eine Ausnahme darstellte; diese sollte regelmäßig in dem modernen Fremdsprachenunterricht durch das kooperative Lernen eingesetzt werden und „eine integrierte, häufig praktizierte Lernform“ sein.
Die Präsentation der Ergebnisse einer Gruppenarbeit wird meistens von einer Person vorgetragen, die anderen ergänzen bestimmte Teile und machen eher bei der Vorbereitung der Präsentation mit. So kenne ich die herkömmliche Gruppenarbeit. Trotzdem finde ich den Unterschied zu dem kooperativen Lernen für gerechtfertigt, der besagt, dass alle Gruppenmitglieder dran beteiligen sollen oder zumindest vorbereitet zu sein, Teile der Präsentation zu übernehmen und einzelne Punkte abzudecken.
Es gibt viele unterschiedliche Definitionen zu kooperativem Lernen. Sie ließen sich auf einem Kontinuum von 2 bis n Menschen lernen oder arbeiten zusammen bis hin zu solch komplexen Anforderungen an kooperatives Lernen wie denjenigen von Johnson & Johnson platzieren. Allen Definitionen gemein ist, dass kooperatives Lernen Lernen in Gruppen bedeutet.
Häufig stehen Lerner Gruppenarbeit aufgrund negativer Erfahrungen eher skeptisch gegenüber. Auf den Seiten zu kooperativem Lernen im Projekt „Demokratie lernen und leben“ der Bund-Länder-Komission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) finden Sie eine Tabelle, in der ein eher traditionelles Verständnis von Gruppenarbeit kooperativem Lernen recht plakativ gegenüber gestellt wird. Schauen Sie sich bitte diese Tabelle an. Halten Sie diese Unterscheidung für gerechtfertigt bzw. welche Unterschiede halten Sie für gerechtfertigt, welche nicht? Schreiben Sie Ihre Einschätzung bitte in Ihr ePortfolio.
Die Unterschiede zwischen konventioneller Gruppenarbeit und kooperativem Lernen liegen vor allem, wie ich aus der Tabelle entnehmen konnte, in der Organisation und der Planung des Einsatzes der sozialen Arbeit im Unterricht. Um eine Gruppen¬arbeit gelungen zu sein, müssten die Gruppengröße, die Zielsetzung und die Inhalte der Arbeit genau definiert werden; diese Unterrichtsform soll genauso wie jede andere vorbereitet werden. Der Zeitdruck vonseiten des Lehrers könnte allerdings positiv bewirken, meiner Meinung nach kann man aber trotzdem nicht vorsehen, wie sich die Schüler in der Gruppe verhalten werden und wie ihre Zusammenarbeit abläuft; daher finde ich diese Unterscheidung nicht für entsprechend. Für gerechtfertgt finde ich den Unterschied, dass in dem traditionellen Unterricht bisher die Gruppenarbeit eher eine Ausnahme darstellte; diese sollte regelmäßig in dem modernen Fremdsprachenunterricht durch das kooperative Lernen eingesetzt werden und „eine integrierte, häufig praktizierte Lernform“ sein.
Die Präsentation der Ergebnisse einer Gruppenarbeit wird meistens von einer Person vorgetragen, die anderen ergänzen bestimmte Teile und machen eher bei der Vorbereitung der Präsentation mit. So kenne ich die herkömmliche Gruppenarbeit. Trotzdem finde ich den Unterschied zu dem kooperativen Lernen für gerechtfertigt, der besagt, dass alle Gruppenmitglieder dran beteiligen sollen oder zumindest vorbereitet zu sein, Teile der Präsentation zu übernehmen und einzelne Punkte abzudecken.
Kooperatives Lernen_Aufgabe 1
Roger T. und David W. Johnson nennen fünf Elemente als grundlegende Voraussetzung für kooperatives Lernen:
* Positive Abhängigkeit
* Individuelle Verantwortungsübernahme
* Direkte Interaktion
* Soziale Fähigkeiten
* Evaluation u. Reflektion durch die Gruppe
Überlegen Sie, ob bzw. inwiefern diese fünf Elemente in ihrem Unterricht umsetzen würden, wenn Sie kooperative Arbeitsformen mit Ihren Schülern wählen. Was begünstigt Ihrer Meinung nach die Umsetzung, was behindert sie? Johnson & Johnson beziehen sich in Ihrem Text auf kooperatives Lernen in Präsenz-Situationen. Worin sehen Sie die Besonderheiten in netzgestützten Lernszenarien? Halten Sie Ihre Überlegungen bitte in Ihrem ePortfolio fest.
Die Rollenverteilung innerhalb einer Gruppe in der Klasse oder via Internet kann sehr sinnvoll sein. Auf diese Weise bekommen die Schüler die Möglichkeit zu erfahren was bedeutet in einem Team zu arbeiten. Zuerst durch die positive Abhängigkeit und die Verantwortungsübernahme und schliesslich durch die gegenseitige Kommunikation, das Zuhören, Diskutieren sowie andere sozialen Fähigkeiten, durch den Lehrer betrachtet und geleitet, können die Schüler dazu gebracht werden, in Gruppen das Material zu bearbeiten und die Aufgaben anzufertigen. Dies kann durch die digitale Medien und nicht direkte Präsenz bzw. ohne die face-to-face Kommunikation erschwert werden, denn dann ist es schwieriger für den Lehrer die ganze Situation unter Kontrolle zu halten.
Die Wiki-Seiten und die Foren sollen dieses ermöglichen, wo die Schüler in Gruppen verteilt werden können und die gemeinsame oder die einzel eingetragenen Beiträge von anderen gelesen, ergänzt oder sogar gelöscht werden können. Hier können die Lerner der Reihen nach „zuhören“ (=lesen), die Ergebnisse ihrer Recherche erfassen, Probleme diskutieren, passiv oder aktiv teilnehemen. Die direkte Interaktion wäre dann eher durch einen Chat (mit oder ohne Voice) oder durch eine Video-Konferez sinvoller.
Als angehender Lehrer würde ich versuchen, diese Formen des kooperativen Lernens umzusetzen, weil ich die Gruppen- und Teamarbeit durchaus wichtig für den weiteren Werdegang finde: Studium, Arbeit usw. Dies kann eine große Verantwortung und Herausforderung für jeden Lehrer sein und daher soll der Lehrer selbst einschätzen, inwiefern dies in seiner Klasse möglich wäre. Ein interessantes Thema oder motivierende Projektarbeit könnte vielleicht die Schüler dazu motivieren, ihre eigene Meinung oder Kreativität auszudrücken. Dabei können die unterschiedlichen Charaktere der Schüler eine große Rolle spielen und der Lehrer sollte darauf aufpassen, wie er die Gruppen zusammensetzt: wer würde mit wem in einer Gruppe zu bestimmtem Thema passen. Das ist jedenfalls sehr schwierig, denn der Lehrer müsste seine Schüler ziemlich gut kennen oder einschätzen können.
* Positive Abhängigkeit
* Individuelle Verantwortungsübernahme
* Direkte Interaktion
* Soziale Fähigkeiten
* Evaluation u. Reflektion durch die Gruppe
Überlegen Sie, ob bzw. inwiefern diese fünf Elemente in ihrem Unterricht umsetzen würden, wenn Sie kooperative Arbeitsformen mit Ihren Schülern wählen. Was begünstigt Ihrer Meinung nach die Umsetzung, was behindert sie? Johnson & Johnson beziehen sich in Ihrem Text auf kooperatives Lernen in Präsenz-Situationen. Worin sehen Sie die Besonderheiten in netzgestützten Lernszenarien? Halten Sie Ihre Überlegungen bitte in Ihrem ePortfolio fest.
Die Rollenverteilung innerhalb einer Gruppe in der Klasse oder via Internet kann sehr sinnvoll sein. Auf diese Weise bekommen die Schüler die Möglichkeit zu erfahren was bedeutet in einem Team zu arbeiten. Zuerst durch die positive Abhängigkeit und die Verantwortungsübernahme und schliesslich durch die gegenseitige Kommunikation, das Zuhören, Diskutieren sowie andere sozialen Fähigkeiten, durch den Lehrer betrachtet und geleitet, können die Schüler dazu gebracht werden, in Gruppen das Material zu bearbeiten und die Aufgaben anzufertigen. Dies kann durch die digitale Medien und nicht direkte Präsenz bzw. ohne die face-to-face Kommunikation erschwert werden, denn dann ist es schwieriger für den Lehrer die ganze Situation unter Kontrolle zu halten.
Die Wiki-Seiten und die Foren sollen dieses ermöglichen, wo die Schüler in Gruppen verteilt werden können und die gemeinsame oder die einzel eingetragenen Beiträge von anderen gelesen, ergänzt oder sogar gelöscht werden können. Hier können die Lerner der Reihen nach „zuhören“ (=lesen), die Ergebnisse ihrer Recherche erfassen, Probleme diskutieren, passiv oder aktiv teilnehemen. Die direkte Interaktion wäre dann eher durch einen Chat (mit oder ohne Voice) oder durch eine Video-Konferez sinvoller.
Als angehender Lehrer würde ich versuchen, diese Formen des kooperativen Lernens umzusetzen, weil ich die Gruppen- und Teamarbeit durchaus wichtig für den weiteren Werdegang finde: Studium, Arbeit usw. Dies kann eine große Verantwortung und Herausforderung für jeden Lehrer sein und daher soll der Lehrer selbst einschätzen, inwiefern dies in seiner Klasse möglich wäre. Ein interessantes Thema oder motivierende Projektarbeit könnte vielleicht die Schüler dazu motivieren, ihre eigene Meinung oder Kreativität auszudrücken. Dabei können die unterschiedlichen Charaktere der Schüler eine große Rolle spielen und der Lehrer sollte darauf aufpassen, wie er die Gruppen zusammensetzt: wer würde mit wem in einer Gruppe zu bestimmtem Thema passen. Das ist jedenfalls sehr schwierig, denn der Lehrer müsste seine Schüler ziemlich gut kennen oder einschätzen können.
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